Diese schönste öffentliche Toilette in Paris ist ihren Eintritt wert

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Paris

Diese öffentliche Toilette in Paris ist ihren Eintritt wert

Eine saubere öffentliche Toilette zu finden ist eine Kunst für sich. Doch dieses Klo in Paris ist nicht nur sauber, sondern eine echte Touristenattraktion. Dabei kostet der Eintritt wirklich nicht viel.

LS

Lena Catharina Stawski

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Auf öffentlichen Toiletten wollen viele Menschen meist nicht länger als unbedingt nötig verweilen. Trotz Gebühren oftmals dreckig und miefent, sind die stillen Örtchen alles andere als hygienisch und werden nur im allerschlimmsten Notfall aufgesucht. Jedoch nicht in Paris.

Die öffentlichen Klos am Fuße der Église de la Madeleine unter dem gleichnamigen Platz sind ein echtes Highlight für Touristinnen und Touristen. Hier kann das Verrichten der Notdurft zum Luxus-Erlebnis werden.

Lavatory de la Madeleine wurde vor mehr als 100 Jahren eröffnet

Das Lavatory de la Madeleine steht auf der Liste historischer Denkmäler. Berühmtheit erlangte das unterirdische Klo wegen seiner edlen Ausstattung im Jugendstil, wie das Portal Sortiraparis berichtet. Nun wurde das Juwel renoviert und erneut der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das Lavatory de la Madeleine im Untergeschoss des achten Arrondissements von Paris wurde Ende Februar wieder geöffnet, nachdem es 2011 für die Öffentlichkeit geschlossen wurde. Eine Wendeltreppe führt in die sanitäre Anlage, deren Ursprung auf das Jahr 1905 zurückgeht. Die Waschräume gelten als erste ihrer Art in Frankreich. Heute gibt es in Paris noch sechs solcher Räumlichkeiten, darunter auch das auf den Champs-Élysées, heißt es weiter. 


Ein alter Schuhputzsessel steht mitten in den Räumen der Lavatory de la Madeleine.

Im Lavatory de la Madeleine lassen luxuriöse Holztafeln, verzierte Buntglasfenster, farbenfrohe Kacheln und Mosaike Touristinnen und Touristen sowie Pariserinnen und Pariser schwärmen: „Pour des pipis inspirés …“ (für inspiriertes Pinkeln) kommentiert ein User auf Instagram.

„Ein Schatz, der endlich wieder seine Türen geöffnet hat!“, schreibt ein anderer. Auch auf Twitter sind zahlreiche Fotos vom Inneren des Kleinodes zu finden. Ein alter Schuhputzsessel zählt zu den Hauptattraktionen, in einer Vitrine sind Poster aus der Belle Époque, der Zeit von 1895 bis 1914, ausgestellt.